Herzogin Meghan & Prinz Harry: Eiskalter Schachzug! Wurde ihr Spiel durchschaut?

Schonungslos offen spricht Herzogin Meghan über ihre Fehlgeburt – und doch wirft die Baby-Beichte viele Fragen auf …

Meghan und Harry
Foto: imago images / PA Images

Es war die Schock-Nachricht der Woche: Meghan verriet jetzt in einer Zeitungskolumne, dass sie im Sommer ihr ungeborenes Baby verloren hat. Eine unfassbare persönliche Tragödie, ohne jeden Zweifel. Dennoch wirft der Zeitpunkt, zu dem die Herzogin diesen Schicksalsschlag öffentlich macht, Fragen auf...

Meghan möchte ein Zeichen setzen

Sie selbst begründet ihren aufsehenerregenden Vorstoß damit, dass sie ein Tabu brechen wollte: "Ein Kind zu verlieren bedeutet, eine fast unerträgliche Trauer zu empfinden, die viele erleben, über die aber nur wenige sprechen", schreibt sie in ihrem Essay für die "New York Times", derselben Tageszeitung, in der auch Angelina Jolie vor mehr als sieben Jahren offenbarte, dass sie sich vorbeugend beide Brüste amputieren ließ.

Meghans Bekenntnis ging binnen Minuten um die Welt. Zunächst schildert sie einen ganz normalen Julimorgen in ihrem Haus in Kalifornien. "Ich machte Frühstück (…), bevor ich meinen Sohn aus seinem Bettchen holte." Doch während sie Archie wickelte, spürte sie einen "stechenden Krampf". Vor Schmerz fiel sie zu Boden, mit Archie in den Armen. "Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, dass ich mein zweites verliere." Kurze Zeit später habe sie sich im Krankenhaus wiedergefunden. Prinz Harry sei nicht von ihrer Seite gewichen. "Ich küsste seine Fingerknöchel, feucht von unser beider Tränen." Eine schlimme Erfahrung, die viele Paare teilen, so Meghan. "Doch trotz der erschütternden Gleichheit dieses Schmerzes bleibt das Gespräch darüber ein Tabu, durchdrungen von ungerechtfertigter Scham." So werde ein "Kreislauf der einsamen Trauer" fortgesetzt. Gegen diesen stummen Kreislauf hat sie nun ihre Stimme erhoben – ein doppelter Tabubruch für ein Mitglied des auf Diskretion eingeschworenen britischen Königshauses. Wenig überraschend teilte der Palast mit, dass man sich nicht zu Meghans Artikel äußern würde. Es handele sich um eine „zutiefst persönliche Angelegenheit". Doch die Royal-Expertin Katie Nicholl will wissen, dass vor allem Harrys Bruder William und sein Vater Prinz Charles nach der Fehlgeburt für das Paar da waren: "Sie wussten darüber Bescheid. Harry war den ganzen Sommer über in ständigem Kontakt mit ihnen."

Hat Meghan nach einem Plan gehandelt?

Bei allem Mitgefühl für den Verlust drängt sich jedoch die Frage auf, warum Meghan ausgerechnet jetzt mit ihrem privaten Schmerz an die Öffentlichkeit geht – zu einer Zeit, in der sie wegen ihrer Aufmerksamkeit heischenden Auftritte besonders heftig kritisiert wird. Zum Teil gibt sie die Antwort selbst; in ihrem Essay geht es auch um die Bedeutung eines einfühlsamen, achtsamen Umgangs miteinander – ein unmissverständlicher Seitenhieb auf die blaublütige Verwandtschaft. So gesehen ist der mit "Verluste, die wir teilen" betitelte Artikel nicht nur eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema Fehlgeburt. Sondern auch eine kühle Weiterführung ihrer Medienstrategie. Meghans Image mag weiter angekratzt sein, doch nach diesem Essay dürfte sie sich für die Royals (und auch die Presse) vorerst unangreifbar gemacht haben …

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